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Viel Stau zum Tag der Niedersachsen

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
wie haben Sie heute versucht, die Gelassenheit hinter dem Steuer nicht zu verlieren? Hannover war und ist am heutigen Freitag noch immer eine regelrechte Staufalle - ein Verkehrsknotenpunkt, der sich offenbar nur ganz schwer wieder entzerren lässt. Schon am Donnerstag gab es einen Vorgeschmack auf das, was heute in der City auf uns zugekommen ist. Die Sperrungen für den Aufbau des Bürgerfestes zum Tag der Niedersachsen führten zu ersten massiven Staus am Friederikenplatz. Heute hat sich das rund um den Aegi noch deutlicher zugespitzt. Dazu lief es auf den Autobahnen mehr als schlecht. Rund um Hannover sammelten sich im Laufe des Tages etwa 30 Kilometer Stau an. Nach einem schweren Lkw-Unfall auf der A2 standen die Autos auf rund 12 Kilometern von Bad Nenndorf bis Herrenhausen.
Auch in der Gegenrichtung war es nicht besser. Zwischen Lehrte und Hannover-Ost stand am Nachmittag ein Fahrzeug in Flammen. Unfälle gab es auch auf der A7 zwischen Mellendorf und Westenholz (gestürzter Kradfahrer, 14 Kilometer Stau). Nachdem ein Lieferwagen einen Biker zwischen Pferdeturm und Kreuz Seelhorst auf dem Messeschnellweg gerammt hatte, musste auch hier die Strecke gesperrt werden. Der Stau zog sich durch Bischofshol und Teile der Südstadt, legte sogar den Üstra-Verkehr lahm. Im stockenden Verkehr kam es nämlich immer wieder vor, dass Autos auf den Stadtbbahnschienen standen und die Üstrabahnen in Kreuzungsbereichen aufhielten. Dieser Freitag könnte für einen Rekord bei Verspätungen geführt haben.
Der Tag der Niedersachsen hat trotzdem halbwegs pünktlich begonnen. Mein Kollege Andreas Schinkel wird für sie heute von der Eröffnung berichten und zeigt, warum es sich lohnt, hier vorbeizuschauen. 75 Jahre Niedersachsen sind schließlich ein ziemlich guter Grund, um mitzufeiern.
Ein bisschen mehr Feierlaune könnte heute auch bei 16.300 Abiturientinnen und Abiturienten in Niedersachsen aufkommen. Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) schenkt ihnen nämlich einen Punkt in Mathe. Die Bewertungen der schriftlichen Prüfungen werden nämlich pauschal angehoben. “Die diesjährigen Mathematik-Klausuren waren zu bewältigen - aber von den meisten Prüflingen nicht in der dafür vorgesehenen Zeit”, sagte Tonne zur Begründung. Es ist nicht das erste Mal, dass es massive Beschwerden zu den Abiprüfungen in Mathematik gegeben hat. Immer wieder ist das in den vergangenen Jahren vorgekommen. Den Abiturienten jetzt einen Punkt zu schenken, mag in der konkreten Situation notwendig und fair sein, sagt meine Kollegin Britta Lüers in ihrem Kommentar. Doch der Kern des Problems könnte auch viel tiefer vergraben sein. “Wird Mathe an Schulen so unterrichtet, dass es nachhaltig Klick macht oder braucht es hier eine Reform?”, fragt sie weiter. Schließlich gibt es auch immer wieder Kritik am Wissensstand der Schulabgänger in diesem Fach. Leichtere Prüfungen und nachsichtigere Benotungen werden das Problem auf lange Sicht nicht lösen können - da muss man wohl viel früher in der Schullaufbahn ansetzen.
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Der Tipp des Abends

Zurück zum Tag der Niedersachsen - da geht rund um den Maschsee und am Rathaus nämlich noch so einiges. Am Trammplatz steigt die NDR-Schlager-Party ab 20 Uhr, am Nordufer die Antenne-Niedersachsen-Party mit DJ Tom und am Maschteich legt ab 21 “Mariuzz - Das Westernhagen Tribute” los. 
Bleiben Sie optimistisch
Zoran Pantic
NP-Redakteur  
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