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Niedersachsen plant nächtliche Ausgangssperre bei hoher Inzidenz

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ganz Deutschland befindet sich nach Ostern noch im Lockdown. Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Bürgern bevölkertes Bundesland leistet Widerstand. Das „kleine gallische Dorf“ wie es in den Asterix-Comics beschrieben wird, ist in diesem Fall das Saarland. Denn dort soll nach den Feiertagen der Lockdown beendet werden, obwohl der Bund-Länder-Beschluss eine Verlängerung bis zum 18. April vorsah. Ministerpräsident Tobias Hans hat am Morgen verkündet, dass ab dem 6. April Außengastronomie, Kinos und Fitnessstudios mit entsprechender Teststrategie wieder öffnen können. Das gesamte Bundesland will damit zur Modellregion für die Bekämpfung der Pandemie werden. Auch Niedersachsen hofft derzeit in einigen Städten solche Modellprojekte mit Lockerungen starten zu können. Ob Saarlands Pläne auch Auswirkungen auf unser Bundesland haben werden? Meine Kollegin Mandy Sarti hakt bei Ministerpräsident Weil mal nach.

Was die Region Hannover demnächst jedoch schon ereilen könnte, ist eine nächtliche Ausgangssperre. Die niedersächsische Landesregierung plant das Einführen von Ausgangssperren in Hochinzidenzregionen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 soll die Ausgangssperre eine mögliche Beschränkung sein, ab 150 wird sie verpflichtend. Aktuell liegt Hannover bei einem Wert von 120,8. Welche weiteren Maßnahmen in die neue Corona-Verordnung aufgenommen werden könnten und was das für Hannover bedeutet, versuchen wir für Sie zu erfahren.

Das Kultusministerium hat am Morgen bereits einen Ausblick für die Schulen und Kitas in Niedersachsen nach den Osterferien gegeben. Die Kernaussage: Es bleibt alles beim Status Quo. Je nach Infektionslage wird zwischen Szenario B und C in den Schulen, sowie Notbetreuung bei den Kitas entschieden. Zu weiteren Sicherheitsmaßnahmen und Teststrategie äußerte sich Kultusminister Grant Hendrik Tonne am Mittag.

„Respekt“, „Signal der Vernunft“, „Führungsstärke“ – nach der heftigen Kritik an dem Chaos zur Osterruhe, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel auch viel Zuspruch dafür erfahren, sich öffentlich bei den Bürgern zu entschuldigen und Fehler einzugestehen. Es übernimmt mal jemand die Verantwortung, schreibt mein Kollege Fabian Mast in seinem Kommentar. „Für die kommenden Monate bräuchte es aber mehr“. Das sehen auch unsere NP-Leser so, die wir um ihre Meinung zu dem Thema gebeten haben. Die Bandbreite der Einsendungen reicht dabei von viel Lob für die Kanzlerin bis zum Wunsch nach Rücktritt. Am Morgen hat sich Merkel im Bundestag geäußert und auch die Länder bei Tests und Impfungen in die Pflicht genommen. Alles zur Regierungserklärung, lesen Sie bei meinen Kollegen vom RND.

Kommen Sie gut durch diesen Donnerstag und bleiben Sie gesund.
Katharina Klehm
Redakteurin
Niedersachsen plant nächtliche Ausgangssperre bei hoher Inzidenz
Niedersachsen: So geht es mit Schulen und Kitas nach den Osterferien weiter
So will Niedersachsen mit der Test-Strategie voran kommen
Niedersachsen: Corona-Impfungen auch an Ostern
Corona in Hannover und Niedersachsen: Die aktuelle Zahl der Infektionen
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