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Martin Kind und Gerhard Schröder - Sport ist nicht unpolitisch

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
war das schlau? 96-Präsident Martin Kind hat sich am Mittwoch zum öffentlichen Umgang mit Altkanzler Schröder geäußert- und seinen Freund dabei in Schutz genommen. Das ist grundsätzlich aller Ehren wert, wenn es nicht Schröder wäre und wenn es dabei nicht auch wieder um 96 gehen würde. Auch deshalb ist es keine Überraschung, dass dieses Thema auch heute weiter heiß diskutiert wird. Denn hat Kind unrecht, wenn er sich wünscht, dass man Sport und Politik trennen möge? Politik ist im Kern nicht mehr als das Bemühen, unseren Umgang miteinander zu strukturieren. Regeln finden, diese beschließen, umsetzen und dafür sorgen, dass unsere Gesellschaft funktioniert. Und weil gerade der Sport kein rechtsfreier Raum ist, streng genommen sogar nur mit Regeln funktioniert, und gerne für alle da sein möchte, ist er eines ganz bestimmt nicht: unpolitisch. Im Gegenteil: Dort, wo Menschen zusammenkommen, findet Politik statt - also auch im Stadion und sogar in der Kabine. Und dieser Krieg, sowie die Haltung der Menschen dazu, ist ein Thema, das uns alle betrifft und Russland-Lobbyist Schröder somit leider keine Privatsache. Immerhin: In Sachen Russland hat Martin Kind eindeutige Worte gefunden - hoffen wir, dass er die Haltung auch seinem Freund Schröder gegenüber vertritt und diesen vielleicht sogar zur Einsicht bringt. Dann kann auch dieser wieder ein willkommener Gast bei den 96-Heimspielen sein. 
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Machen Sie das Beste aus ihrer Zeit,
Harald Thiel
Chef vom Dienst im NP-Newsroom
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