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Jetzt offiziell: Maschseefest wird 2022 neu aufgelegt

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
leider müssen wir über die Aussichten reden. Und leider gibt es mal wieder eine nicht ganz so gute Nachricht für Hannover – zumindest für alle, die sich auf eine schöne Zeit im Sommer gefreut haben. Was hätte es schöneres geben können nach all den coronabelasteten Monaten als ein bisschen Entspannung auf dem Maschseefest.
Doch leider wird daraus nichts, zumindest im Sommer 2021 nicht. Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay hat es jetzt offiziell verkündet, dass eines der größten Feste des Landes auch in diesem Jahr ins Wasser fallen wird. Den Grund können sie sich wahrscheinlich denken. Bei der Bekämpfung der Pandemie sind wir immer noch nicht so weit, dass man sich auf das Wagnis einer solchen Großveranstaltung guten Gewissens einlassen könnte. Die Planungssicherheit, die bei einem solchen Fest einen ziemlich großen Vorlauf hat, ist leider nicht gegeben. Immerhin können wir wohl davon ausgehen, dass sich das im Sommer 2022 ändern wird. Mein Kollege Andreas Voigt zeigt, was uns dann erwartet: Neue Konzepte, neue Stände und hoffentlich wieder die frühere Leichtigkeit, die dieses Fest schon immer ausgezeichnet hat.
Kommen wir zu einem anderen Thema, das aktuell wohl noch schwerer auf der Politik in dieser Stadt lasten müsste und das wohl auch sollte. Es geht natürlich weiterhin um Corona und um die Frage, ob es sich um eine soziale Pandemie handelt. Nach den bundesweiten Äußerungen in diese Richtung, die es von einigen Experten und auch vom Robert-Koch-Institut (RKI) bereits gegeben hat, verdichten sich nun auch in Hannover die Hinweise darauf, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen stärker betroffen sind als andere.
Die Regionsverwaltung sagt selbst, dass sie für Hannover und jede Kommune im Umland stadtteil- und ortsteilbezogene Daten zu Corona-Infektionen hat. Die Ergebnisse sind wenig überraschend: Dort, wo Menschen in beengten Wohnungen leben, in prekären Arbeitsverhältnissen stecken und wo es große soziale und sprachliche Barrieren gibt, soll das Infektionsrisiko laut Region höher sein.
Wo das aber konkret ist, will die Verwaltung nicht sagen. Um eine Stigmatisierung einzelner Stadtteile oder einzelner Viertel zu verhindern, heißt es offiziell. Ist das wirklich der richtige Weg? Selbst die Regionspolitiker kennen die aktuellen Zahlen und Erhebungen nicht, wissen nicht, wo die Probleme besonders drängend sind, was von CDU und FDP bereits massiv kritisiert wird. Meine Kollegin Sophie Peschke hört sich in den Bereichen Hannovers um, die wahrscheinlich besonders hart betroffen sind.
Man braucht schließlich nicht viel Phantasie, um darauf zu kommen, dass in den Wohnblocks im Sahlkamp die Problemlage eine andere sein könnte als im vornehmen Waldheim oder weiten Teilen von Kirchrode. Wir wollen zeigen, wo mehr Unterstützung notwendig ist, um endlich mehr Menschen von der Einhaltung der AHA-Regeln, dem Nutzen von Tests und Impfungen zu überzeugen. Mit dem Deckmäntelchen der Verschwiegenheit kommen wir da wohl kaum weiter.
Wo wir schon von den Aussichten gesprochen haben: Vergessen Sie nicht, dass morgen der 1. Mai ist. Der Tag der Arbeit fällt zwar ironischerweise auf das Wochenende, für die Polizei wird es trotzdem gut was zu tun geben. Eine ganze Reihe von Kundgebungen ist schließlich für den Samstag in Hannover geplant, an der ein oder anderen Stelle wird es sicher eng werden.
Meine Kollegin Britta Mahrholz liefert im Lauf des Tages online eine Übersicht, wer so alles auf die Straße geht und hat auch eine Einschätzung der Polizei zum Wochenende.
Kommen Sie gut durch – und passen Sie auf sich auf.
Herzlichst
Zoran Pantic
Redakteur
Corona in Deutschland & Hannover

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