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Flutkatastrophe: Der Klimawandel kommt nicht - er ist da

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
die Corona-Krise hat alles andere für viele Monate überlagert, doch die vielen anderen Probleme und Konflikte dieser Welt sind dadurch nicht verschwunden. Wir alle haben nur weniger darüber geredet, uns vielleicht auch zuletzt um manches zu wenig gekümmert. Und eine Sache, die die ganze globale Gesellschaft auch gemeinsam zu lösen hat, ist noch viel größer, gewaltiger und wahrscheinlich auch gefährlicher als Corona: Der Klima-Wandel. Er kommt nicht, er ist da - das wird in diesen Tagen immer klarer. Irgendwo in den USA und Kanada, wo seit Wochen eine Hitzewelle wütet. Und ganz in der Nähe auch - in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, wo extremer Starkregen Städte unter Wasser setzt, Häuser und Brücken wegreißt, Menschen tötet. Mehr als 20 Opfer wurden von den Behörden vor Ort bis Donnerstagmittag gemeldet, Dutzende gelten als vermisst. Wer noch einen Zweifel daran gehabt hat, dass die Welt sich immer mehr aufheizt, dass dieser Klima-Wandel uns alle nicht nur nervt, sondern auch tatsächlich bedroht, der hat nun die Belege dafür.
Unser RND-Reporter Thorsten Fuchs ist im deutschen Katastrophengebiet unterwegs, er berichtet auch für die NP von zerstörten Landschaften und Existenzen. Die bedrohlichen Bilder rücken näher und lassen ganz reflexhaft auch in der NP-Redaktion diese Fragen aufkommen: Ist das, was wir da sehen, auch in unserer Region möglich? Und sind wir überhaupt gut gerüstet, um eine solche Katastrophe zu bewältigen? Katharina Klehm und Christian Bohnenkamp suchen im Gespräch mit Experten die Antworten und werden sie für Sie zusammentragen.
Was nun? Diese Frage stellt sich aktuell gleich in mehreren Bereichen in Hannover. Etwa auf den Problemplätzen der Stadt, über die wir in den letzten Wochen mehrfach geschrieben haben. Die Situation auf dem Weißekreuzplatz, dem Andreas Hermes- oder auch Raschplatz bleibt auch weiter angespannt. Zwischen Alkohol, Drogen und Obdachlosigkeit wird die Hilflosigkeit der Stadt und der sozialen Einrichtungen, die versuchen, sich um die betroffenen Menschen zu kümmern, immer deutlicher. Von alleine lösen sich die Dinge nicht, die Erkenntnis haben nun alle gewonnen, die an einem wichtigen Punkt nun an einem Strang gezogen haben. Im Finanzausschuss der Stadt haben alle Parteien ihren Segen für ein ambitioniertes und mutiges Projekt gegeben - einer Crack-Substitutionsstelle, die den Abhängigen zumindest ein wenig aus dem Kreislauf von Beschaffen und Konsumieren heraushelfen soll, wie es Hannovers Finanz- und Ordnungsdezernent Axel von der Ohe ausdrückte. Es ist ein Vorhaben, das bislang noch niemand gewagt hat, für das auch niemand die Garantie übernehmen kann, ob es funktionieren wird oder ob es überhaupt vom zuständigen Bundesinstitut für Arzneimittel genehmigt werden kann. Aber zumindest wird dieses große und vielschichtige Problem angepackt.
Und das dann auch noch gemeinsam und über Parteigrenzen hinweg, was wir uns erst gar nicht abgewöhnen sollten - die Probleme, die es zu lösen gilt, sind ansonsten schlicht zu groß. Am Raschplatz. Und beim Klima sowieso.
Herzlichst
Zoran Pantic
Redakteur
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