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Distanzlernen und Wechselmodell für Niedersachsens Schulen

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
eine Überraschung dürfte die Verlängerung des Lockdowns bis zum Ende des Monats nicht gewesen sein, Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten haben einige der Maßnahmen allerdings nochmal verschärft. So darf ein Haushalt zukünftig nur noch eine weitere Person eines anderen Haushaltes treffen – die Ausnahmeregel für Kinder unter 14 Jahren fällt ebenfalls weg. Darüber hinaus dürfen sich Menschen in einem Corona-Hotspot mit einer Inzidenz von mehr als 200 nur in einem Radius von 15 Kilometern um den Wohnort bewegen. Wie die Kanzlerin erklärte, zählt als Wohnort die jeweilige Stadt oder Ort, in dem eine Person lebt. Ausnahmen sind nur mit triftigem Grund, wie Fahrten zur Arbeit oder Arztbesuche, erlaubt. Einkaufen oder Tagesausflüge zählen nicht dazu. Mehr dazu erfahren Sie bei meinen Kollegen vom RND.

Nach Einschätzung von Niedersachsens Ministerpräsident  Stephan Weil dürfte die angespannte Corona-Lage noch weit über den verlängerten Lockdown hinaus anhalten. Er rechnet noch bis Ende März mit einer schwierigen Situation. „Danach wird es hoffentlich besser“, sagte Weil am Morgen. Es sei wichtig, jetzt weiter durchzuhalten. „Dem Virus sind unsere Gefühle egal, wir können es nicht laufen lassen.“ Um auch in Schulen eine weitere Kontaktreduzierung zu ermöglichen, hat das niedersächsische Kultusministerium nach den Bund-Länder-Beschlüssen einen Fahrplan für den Schulbetrieb bis zu den Zeugnisferien vorgelegt. Das Konzept, das sowohl Distanzlernen als auch Szenario B mit Wechselmodell enthält, soll „Bildung und Betreuung vor allem für die Jüngsten sicherstellen und Zukunftschancen sichern“, so Kultusminister Grant Hendrik Tonne. Welche Klassenstufe wie unterrichtet wird und welche Form der Notbetreuung es gibt, erklärt Ihnen meine Kollegin Petra Rückerl. Kritik an den Plänen kam am Morgen bereits vom Landesschülerrat. „Wir gehen mit dem Homeschooling das Risiko ein, Schüler langfristig zu verlieren“, so der Vorsitzende Florian Reetz.

Seit dem Start der Impfkampagne war breite Kritik an der Strategie der Bundesregierung aber auch der Länder laut geworden – für das Beschaffen, Verteilen und Spritzen der Impfdosen. Zu wenige Bestellungen, zu langsame Verabreichung, Lieferengpässe. „Was das Impfen angeht, haben wir die Impfmenge weg, die zur Verfügung steht“, erklärte Weil. Bisher ist Niedersachsen laut Zahlen vom Dienstag mit 1,1 Impfungen pro 1000 Einwohner regionales Schlusslicht. Weitere Hoffnungen im Kampf gegen die Pandemie könnten Nachrichten aus Amsterdam sein. Die Europäische Arzneimittelagentur will entscheiden, ob sie das Präparat des US-Konzerns Moderna empfiehlt.
Kommen Sie gut durch diesen Mittwoch und bleiben Sie wie immer gesund.
Katharina Klehm
Redakteurin
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