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Corona: Warum unsere Kinder die doppelte Zeche zahlen

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
eigentlich wäre jetzt passend zum Wochenende ein leichtes, dem Wetter angemessenes Thema angebracht. Zum Beispiel wie schön es war, endlich im Büro oder Homeoffice wieder ins Schwitzen gekommen zu sein – und das nicht wegen überbordender Arbeit, sondern erstmals in diesem Jahr wirklich aufgrund der frühsommerlichen Temperaturen, die nur von dem einen oder anderen Gewitter kurzzeitig gesenkt werden. Mussten wir lange genug drauf warten.
Aber ehrlicherweise komme ich an dieser Stelle deshalb auf erhöhte Temperaturen, weil ich mir die Aussagen von Finanzminister Reinhold Hilbers, die er im NP-Interview mit meiner Kollegin Mandy Sarti getätigt hat, wiederholt vor Augen halte. Corona fordert gesamtgesellschaftlich große Einschnitte, alles klar soweit. Die Schulden von heute dürfen nicht die Generationen von über- und überübermorgen belasten. Die Krise machte schnelles Handeln notwendig, die Wirtschaft musste zum Überleben befähigt werden – mit Finanzspritzen. Die massiven Schulden müssen abgebaut werden.
Den Ansatz, den Niedersachsens Finanzminister dabei aber verfolgt, scheint viel zu kurz gedacht. Die dritte Kita-Kraft lasse sich nur schwer realisieren, der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule lasse sich kaum stemmen. Im Klartext: Unsere Kinder, die ohnehin in der Corona-Krise in allen zentralen Punkten vergessen wurden, sollen nicht nur später die Schulden abtragen, sie sollen schon heute durch den Verzicht auf eine bessere, vor allem absolut notwendige Betreuung ihren Teil zum Re-Start beitragen. Mein Kollege Sven Holle findet in seinem Kommentar dazu äußerst treffende Worte…
Ich möchte Sie an der Stelle aber trotzdem nicht mit einem schlechten Gefühl in das erste U35-Wochenende entlassen. Genießen Sie die Temperaturen - auch wenn es zwischenzeitlich kurz krachen könnte - und die neuen Freiheiten der gelockerten Corona-Bestimmungen.
Herzlichst
Carsten Bergmann
Chefredakteur
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