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Corona: Eine Spur von Zuversicht

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
wir schreiben den12.11.2020, und es geht aufwärts. Nein, nicht nur mit den Infektionszahlen, sondern überhaupt. Denn ganz allmählich scheint sich allen Krisenszenarien zum Trotz auch wieder so etwas wie Zuversicht breit zu machen in diesem Land. Lothar Wieler, der Chef des Robert-Koch-Instituts, ging da heute mal mit gutem Beispiel voran. Zwar sei die Lage „nach wie vor ernst“, erklärte er in seiner Pressekonferenz, aber dann schob er hinterher: „Was mich vorsichtig optimistisch stimmt, ist, dass sich die Kurve abflacht.“ Deutschlands gegenwärtig prominentester Hiobsbotschafter ist also „vorsichtig optimistisch“. Mehr kann in Zeiten von Corona wohl wirklich keiner erwarten.
 
Auch meinem RND-Kollegen Andreas Niesmann ist der dezente Stimmungsumschwung aufgefallen. Am Ende eines fürchterlichen Jahres „mehren sich die guten Nachrichten“, hat er etwas überrascht festgestellt: Donald Trump ist abgewählt, ein wirksamer Corona-Impfstoff scheint gefunden, und dann entwickelt sich die Wirtschaft am Ende doch nicht so schlecht, wie viele zunächst befürchtet haben. „Es ist wieder mehr Raum für Hoffnung“, stellt Niesmann in seinem Kommentar fest. Und zumindest ich bin nach der hinter uns liegenden Mühsal gerne bereit, ihm in dieser Beziehung zu glauben. Vielleicht hilft es ja.
 
Aber wie heißt es so schön: Nichts Genaues weiß man nicht. Und wohl selten passte dieser Spruch besser als beim gegenwärtigen Masken-Wirrwarr in Hannover. Eigentlich war die Sache ja klar: In allen Fußgängerzonen, Einkaufszentren, Einkaufsstraßen und überall dort, wo es eng wird, muss eine Maske getragen werden. Weil Regeln, die eigentlich klar sind, für ein deutsches Verwaltungsgericht aber noch lange nicht klar sind, muss die Region Hannover die bislang geltende Masken-Verordnung konkretisieren. Das wird nun bis Montag geschehen, und dann werden mutmaßlich wieder folgende Regeln gelten: In allen Fußgängerzonen, Einkaufszentren, Einkaufsstraßen und überall dort, wo es eng wird, muss Maske getragen werden. Bis dahin herrscht Verwirrung.
 
Aber eigentlich wollte ich heute ja mal richtig Mut machen mit den Neuigkeiten aus dem NP-Newsroom. Deshalb zum Schluss noch zwei Nachrichten, die wirklich optimistisch stimmen: Gestern begannen auf dem Gelände von Möbel Hesse, direkt an der B6, die Bauarbeiten für eine neue „L’Osteria“. Immerhin 3,5 Millionen Euro steckt der Investor in dieses Projekt, weil er nach der Krise einen Aufschwung erwartet. Und Dieter Grubert, Hannovers vermutlich bester Koch, zieht mit seinem „Titus“ im Frühjahr ins leerstehende Restaurant „Röhrbein“, um dort seine Gäste zu verwöhnen. Details hat mein Kollege Christoph Dannowski zusammengetragen und weckt schon mal gastronomische Vorfreude. 
In diesem Sinne: Kommen Sie gut gelaunt und hoffnungsfroh durch diesen Donnerstag. 
Es grüßt sie wie immer herzlich 
Ihr
Bodo Krüger
Chefredakteur Neue Presse
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