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Biden gewinnt US-Wahl und ruft zur Versöhnung auf

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
die Stimmen sind gezählt, Donald Trumps Tage im Weißen Haus ebenfalls. Mit der Mehrheit im US-Bundesstaat Pennsylvania hat Joe Biden mehr als die nötigen 270 Wahlmänner erreicht und wird damit der 46. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Spätestens bis zum 20. Januar 2021, wenn Biden vereidigt wird, muss Donald Trump nun also seine Koffer gepackt haben. Doch weder er noch seine Anhänger wollen die Niederlage bisher akzeptieren. Twitter blockierte etliche Tweets von Trump, seine Fans protestieren und sprechen von Wahlbetrug. Joe Biden bat unterdessen bei seiner Rede sich „gegenseitig eine Chance“ zu geben und rief die Amerikaner zur Versöhnung auf. Klar ist auf jeden Fall, dass vier anstrengende Jahre vor ihm liegen, um das gespaltene Land wieder zu einen. Welche Aufgaben nun vor ihm und Vize-Präsidentin Kamala Harris, der ersten Frau in diesem Amt, liegen, erklären Ihnen meine Kollegen vom RND.

Während die Welt aufatmet wenn es um den Wahl-Krimi der USA geht, bleibt das Coronavirus ein ständiger Begleiter. Das wird auch nach vier Wochen Teil-Lockdown in Deutschland so sein. „Ich denke nicht, dass wir ein ganz entspanntes Weihnachten feiern können“, sagt Virologe Marco Binder im RND-Interview. „Dieser Winter wird eiserne Disziplin bei der Eindämmung erfordern. Und zwar von uns allen.“ Für die bis zu 45.000 Teilnehmer einer „Querdenken“-Bewegung in Leipzig spielt das offenbar alles keine Rolle. Ohne Maske, ohne Abstand zogen die Demonstranten am Abend durch die Stadt und verletzten damit mehrere Auflagen – die Polizei schien zugleich hilflos und tatenlos zu sein. Welche Konsequenzen das für die Stadt, den Innenminister von Sachsen und die Polizeibeamten haben wird, wird sich zeigen. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht fordert bereits eine „gründliche Aufklärung“ und nannte den Protest „einen Gipfel der Verantwortungslosigkeit und des Egoismus“.

Eine Sache, im Gegensatz zum großen Lockdown im Frühjahr, hat sich jedoch geändert. Die Politik hält am Ziel fest, die Betreuung in den Kitas so lange wie möglich anzubieten – darunter auch Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne. Doch nicht überall sehen die Erzieher und Kita-Träger die Corona-Bestimmung gelassen. „Während der Betreuungsalltag bei uns irgendwie weitergeht, tobt draußen immer noch die größte Gesundheitskatastrophe seit rund hundert Jahren“, heißt es in einem offenen Brief an Politik und Eltern, den 30 Kita-Träger in Deutschland bisher unterzeichnet haben. Sie fordern für den personellen Krisenfall Lösungen, zum Beispiel eine Vergrößerung der Gruppen oder verkürzte Betreuungszeiten. Mein Kollege Simon Polreich hat sich bei den Kita-Trägern in Hannover umgehört, wie sie die Lage einschätzen.

Genießen Sie den Sonnenschein an diesem Sonntag – und bleiben Sie wie immer gesund.
Katharina Klehm
Redakteurin
Zur US-Wahl

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