Bedrohlicher Notruf! Kinderkliniken am Limit

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
jedes dritte Bett gesperrt, ganze Abteilungen müssen wegen Personalmangel dichtgemacht werden und wir haben den Höhepunkt noch lange nicht erreicht. Hannovers Kinderkliniken schlagen Alarm! Ein Hilferuf, der einer politischen Bankrotterklärung gleicht. Die Kinderkliniken arbeiten am Limit – und häufig weit darüber hinaus. Für Eltern eine unerträgliche Situation und für eine Gesundheitsregion, die zu den besten Deutschlands gehören will, ein nicht hinzunehmender Zustand. Das größte Problem: Es fehlt an Personal. Eine logische Konsequenz aus jahrelangem Raubbau und ständigem Bestreben nach perfekter Ökonomie. Der Bedarf an Krankenbetten lässt sich nicht nach einer Formel errechnen – auch wenn das die Systemverantwortlichen gerne so hätten.
Nicht erst seit der Corona-Pandemie mit ihren maximalen Auswüchsen und Belastungen wissen wir: Unser Gesundheitssystem ist nicht passgenau. Lehren daraus gezogen wurden, bis auf politische Worthülsen, keine. Der Wert der Pflegekräfte kann aber nicht einzig durch Balkonklatschen betont werden. Es braucht endlich eine Reform, die von Ausbildung bis zu Patientenversorgung und Gehalt ganzheitlich gedacht wird. Wie sonst soll diese höchstdramatische Verfassung geändert werden? Der Notruf der Kinderkliniken will keine Panik schüren – er formuliert den rationalen Ist-Zustand unserer Intensivmedizin. Ein schrillendes Alarmsignal, das uns allen die dramatische Lage vor Augen führen soll: Sparpolitik fordert Menschenleben.
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Der Tipp des Abends

Ein langes Pfingstwochenende liegt hinter uns - und in Hannover war mächtig was los. CSD, Drachenboote auf dem Maschsee, Pferderennen auf der Bult - da braucht es einen krönenden Abschluss: Im Lux (Schwarzer Bär) geht heute Nashville Pussy auf die Bühne. Hard-Rock-Bambule vom Feinsten. Der Moshpit öffnet um 20 Uhr. Ruhiger wird’s in den Herrenhäuser Gärten. Der Große Garten taucht um 22 Uhr in ein beeindruckendes Lichtermeer. Was auch immer Sie machen: Geben Sie gut auf sich Acht!
Carsten Bergmann
Chefredakteur
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