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Radfahrer und E-Scooter nerven Hannovers Fußgänger

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,  
das wird viele Menschen freuen: Der Weihnachtsmarkt findet statt. Geschenke kaufen, dann einen Glühwein trinken: Möglich ist das vom 22. November bis zum 22. Dezember unter 3G-Bedingungen. „Ein Kraftakt“ sei das gewesen, sagte Oberbürgermeister Belit Onay. 
Bändchen sollen verhindern, dass es zu chaotisch an den Ständen wird. Wer geimpft oder genesen ist, bekommt ein Stoffbändchen, das die vier Wochen gilt, für Getestete gibt es Papierbändchen für einen Tag. Außerdem sind die Abstände zwischen den einzelnen Ständen größer – deshalb wird der Markt auf Teile der Schmiedestraße ausgedehnt. 
Natürlich fragen sich auch viele: Muss das sein? Mitten in der vierten Welle? Es muss jeder für sich entscheiden, ob er den Markt besuchen will. Es ist aber auch ein weiterer Schritt in die Normalität. Und: Der Weihnachtsmarkt ist so wichtig für die Händler, die auf ein lukratives Weihnachtsgeschäft hoffen. Geschenke und Glühwein harmonisieren hervorragend, ohne die festlichen Buden verlöre die Innenstadt erheblich an Attraktivität.  
Das Ihme-Zentrum steht mal wieder im Mittelpunkt. Erst neulich wurde gezeigt, was dort alles geschehen soll. Nun gibt es wieder Wirbel um den Investor Lars Windhorst, konkret um seine Tennor. Ein niederländisches Gericht hat den Unternehmensteil für insolvent erklärt. Die Stadt Hannover erwischte die Meldung unvorbereitet. Ein Insolvenzverwalter sei bestellt worden. „Wir nehmen die Meldung zur Kenntnis und werden prüfen, was das für uns bedeutet“, sagte Hannovers OB Belit. Windhorst versichert: Es gibt kein Grund zur Besorgnis, es sei alles geklärt. Hoffentlich!  
Es ist ein uralter Konflikt, für den es irgendwie keine Lösung gibt: Fußgänger kontra Radfahrer kontra E-Scooter-Fahrer kontra Autofahrer. Irgendwer regt sich immer auf. Die neuesten Zahlen des ADAC für Hannover: 47 Prozent der befragten Fußgänger gaben an, dass sie E-Scooter-Fahrer am rücksichtslosesten fänden. 45 Prozent nannten Radfahrer. 30 Prozent empfinden Autofahrer als besonders rücksichtlos, schreibt mein Kollege Christian Bohnenkamp. Dabei wäre das Leben so viel leichter, wenn alle Verkehrsteilnehmer mehr Verständnis für den anderen hätten.  
Wie auch immer Sie heute vorankommen: Ich wünsche Ihnen, dass es keine Hindernisse und keinen Ärger gibt. Und natürlich ein schönes Wochenende.  
Herzlichst
Christian Lomoth
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