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Haben wir nichts gelernt?

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Haben wir nichts gelernt? Die Frage darf man sich stellen - und hört man sich ein wenig um, sind es nicht wenige, die sich derzeit fragen, wo eigentlich die Verbesserungen vom vergangenen zum gegenwärtigen Corona-Winter sind. Stattdessen fühlt es sich an wie auf einer schlechten Revival-Party, auf der der DJ nur die Lieder rausholt, die man früher schon nicht mochte und mies gemixte Drinks nur eines verursachen: gewaltige Kopfschmerzen.
Nun ja, die Party war ja glücklicherweise am nächsten Tag vorbei - und bleibende Schäden hat sie auch nicht hinterlassen. Bei der Pandemie, die uns alle so sehr beschäftigt wie wohl kein anderes Thema, ist das leider anders. Und deshalb stellen wir uns immer noch dieselben Fragen: Wie soll das alles nur endlich besser werden? Müssen die Weihnachtsferien wieder früher beginnen? Gibt es bald wieder wochenlanges Homeschooling? Mein Kollege Sven Holle würde sich wünschen, dass nach zwei Jahren Pandemie von Seiten der Entscheidungsträger mal ein paar ebenso ehrliche wie weitsichtige Antworten auf den Tisch kämen. Doch “leider haben offenbar einige schon wieder ihre Hausaufgaben nicht gemacht”, so sein Fazit.
Dazu passt, dass es heute mal wieder eine Ministerpräsidentenkonferenz zur Pandemie gibt. Sie erinnern sich: Stundenlang hocken die Landesfürsten in einer Videokonferenz mit dem Kanzleramt. Anschließend treten alle vor die Mikrofone und verkünden ihre Interpretation des Ergebnisses - wenn sie sich denn auf ein gemeinsames Handeln einigen können. Wir sind gespannt, wie es heute wird - meine Kollegen vom RedaktionsNetzwerk Deutschland berichten aus Berlin und natürlich bleiben wir für Sie dran und fragen im Anschluss auch in der Staatskanzlei in Hannover nach.
Haben die denn nicht gelernt? Das muss man sich auch mit Blick auf unsere sportlichen Vorzeigevereine fragen. Die Handball-Recken taumeln bedenklich Richtung Abstiegsplätze und auch die 96er sind nicht mehr weit davon entfernt. Am Mittwochabend war auf NP-Einladung ein noch sehr vertrautes Gesicht aus besseren Tagen zu Gast. Ex-Stürmerstar Martin Harnik schießt mittlerweile in der fünften Liga seine Tore und ist froh, dass er mit dem stressigen Profifußball nichts mehr zu tun hat. Eine Meinung zur aktuellen Situation bei den Roten hat er dennoch, schließlich kennt der Österreicher seinen Landsmann, 96-Stürmer Lukas Hinterseer, ganz genau.
Eine Meinung hat auch Vollblutmusiker Heinz Rudolf Kunze immer gehabt. 40 Jahre ist er nun schon im Geschäft und hat aus diesem Anlass Erfolgssongs wie “Dein ist mein ganzes Herz” neu aufgelegt. NP-Kulturredakteur Stefan Gohlisch hat mit ihm über das neue Album, alte Zeiten und junge Musiker gesprochen und auch darüber, warum sich HRK auch heute noch “bekloppt wie ein 18-Jähriger” fühlt.
Alte Zeiten - manchmal tut ein bisschen Rückschau auch ganz gut. Aber dennoch muss es auch voran gehen. Hoffen wir gemeinsam, dass was passiert Bis dahin, bleiben Sie gesund!
Harald Thiel
Leitender Redakteur
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