Eine bemerkenswerte Initiative

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Liebe Leserinnen, liebe Leser, 
die Zeiten sind instabil, und bislang zeigen sich aus Sicht vieler Beobachter angesichts der prekären Situation auch die Vertreter und Vertreterinnen der werdenden Ampelkoalition bedenklich wankelmütig. Da ist es bemerkenswert, wenn einer wirklich was bewegen will – und das kann man dem Regionspräsidenten Steffen Krach wohl bedenkenlos unterstellen. Er hat für heute Abend einen Impfgipfel für die Region Hannover initiiert. Vertreter von Region, Land, Krankenhäusern, Apotheken und Ärzten sollen dort über Wege beraten, wie Menschen zu einer Impfung zu bewegen sind. „Es ist jetzt wichtig, alles zu mobilisieren, was wir in der Region Hannover haben“, sagte Krach, „wir müssen alle an einem Strang ziehen, um die Impfquote zu erhöhen.“ Was dabei herauskommt, können Sie bei uns nachlesen. 
 
Man darf gespannt sein, ob in der Region noch nennenswert viele ungeimpfte Menschen zu finden sind, die sich von Fakten doch noch überzeugen lassen. Manche verwechseln ja ihre Überzeugungen mit der Realität, einer der entscheidenden Gründe, warum wir nahezu ungebremst in die vierte Welle gerauscht sind. Dass die Zahlen in der Region im Vergleich zum Bund – hier heute eine Inzidenz von 146,6, dort mit 303,0 ein erneuter Rekord – halbwegs moderat erscheinen, darf man ohne weiteres als trügerisch bezeichnen. Ob das Desaster - ein Lockdown für alle -  noch abgewendet werden kann, erscheint ungewiss. Einstweilen haben sich die Ampelkoalitionäre offenkundig zu einer Verschärfung ihrer Corona-Pläne durchgerungen. So soll die Möglichkeit für Kontaktbeschränkungen im privaten und im öffentlichen Raum offen gehalten werden. Zudem sollen Ungeimpfte ohne negativen Test keine Busse und Bahnen mehr benutzen dürfen. Aus Sicht von Dirk Wiese, dem stellvertretenden Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, „faktisch ein Lockdown für Ungeimpfte, der hier auf den Weg gebracht wird.“ Klingt krass – wir halten Sie auf dem Laufenden, wie sich das in der Realität auswirken wird. 
 
Unsicherheit hat sich auch bei VW-Nutzfahrzeuge in Stöcken breitgemacht. Die Ankündigung eines umfassenden Stellenabbaus von Konzernchef Herbert Diess hat die Stimmung auch bei VWN nicht gerade verbessert – der Schwenk hin zur E-Mobilität macht vielen Beschäftigten große Sorgen. NP-Reporter Andreas Voigt hat sich mit einem langjährigen Mitarbeiter unterhalten. Und der hat den Eindruck, dass der Standort Hannover von der Konzernzentrale abgehängt werden soll. „Die Motivation ist im Keller, die Stimmung ist mies.“ Welche Fehler die Konzernleitung aus Sicht der Belegschaft  gemacht hat, können Sie bei uns erfahren. 
Nur mies ist aber die Stimmung auch im November nicht. Dafür stehen unsere Tipps der Woche - bei denen geht es um Christmas Garden, Winterzauber, Buchlust. Lassen Sie sich inspirieren. 
 
Kommen Sie trotz aller Widrigkeiten gut in die Woche – und bleiben Sie uns gewogen. 
Herzlichst 
Michael Lange
Redakteur
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