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Ein Blindgänger und Bosse in Hannover...

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
sofern Sie in Misburg-Nord, Misburg-Süd oder Anderten wohnen, können Sie sich mit ausreichend Vorlauf schon einmal um eine Bleibe für die Nacht von Montag auf Dienstag kümmern. Soeben ist uns die Mitteilung der Stadt Hannover ins Postfach geflattert, dass es dort auf einer Baustelle einen Weltkriegsbomben-Verdachtsfall gibt. Am Montag um 16 Uhr müssen die Menschen im unten gekennzeichneten Bereich deshalb ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Gefahr bestehe für die Anwohner derzeit nicht, schreiben Stadt und Feuerwehr in ihrer Mitteilung. Rund 6000 müssen raus, eine Betreuungsstelle in der Sporthalle am Schulzentrum Misburg an der Ludwig-Jahn-Straße wird eingerichtet. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
In Misburg-Süd gibt es den Verdacht auf einen Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Am Montagnachmittag müssen deshalb viele Menschen den gekennzeichneten Bereich verlassen. Quelle: Stadt Hannover
In Misburg-Süd gibt es den Verdacht auf einen Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Am Montagnachmittag müssen deshalb viele Menschen den gekennzeichneten Bereich verlassen. Quelle: Stadt Hannover
Wegen des katastrophalen Verlaufs des Katastrophenwarntages im vergangenen Jahr hat die Region Hannover nun ausgerechnet, was die Reaktivierung des Sirenen-Warnsystems kosten würde. Um ein wirksames System wiederherzustellen, wären rund 500 Sirenen auf den Dächern in der Region nötig. Die Region Hannover kalkuliert die Kosten mit rund 9 Millionen Euro. Hilfe gibt es vom Land Niedersachsen in Form von Fördergeld. Was den Hochwasserschutz angeht, der ja eng mit den schlimmen Ereignissen in Ahrweiler sowie der Sirenenthematik zusammenhängt, hat sich die Region jetzt aufblasbare Bollwerke gegen die Fluten angeschafft. NP-Reporter Ralph Hübner hat sich mit den beiden Themen für Sie auseinandergesetzt.
Die Sirenen heulen auch im Kultusministerium, in den Unis und Schulen sowie bei der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), denn es gibt deutlich zu wenig Lehrer in Hannover und Umgebung. Meine Kollegin Sophie Peschke hat sich mit einem Lehramtsstudenten unterhalten und bei der GWE nachgehakt. Klar ist, dass die Unterrichtsversorgung darunter enorm leidet. Aber gibt es im Gegenzug auch eine Jobgarantie für Lehramtstudierende? Unten Lesen Sie mehr.
Bleiben wir bei den jungen Menschen unter uns und einem Thema, das völlig zu Recht mehr und mehr an Bedeutung gewinnt: Klimaschutz. Reporterin Britta Lüers hat sich in der NP-Serie “Die Merkel-Ära in Portraits” eine junge Klimaaktivistin geschnappt. Tabea Dammann ist 22 und wohnt in Hannover. Die Klimaschutzaktivistin investiert nach eigenen Angaben rund 30 Stunden pro Woche in ihr Engagement und stellt der scheidenden Kanzlerin Angela Merkel kein gutes Klimazeugnis aus.
Eine Klimaschutz-Demo wird es in Hannover heute ebenfalls geben, die Polizei erwartet ab 14.30 Uhr mehrere Tausend Teilnehmer. Ein guter Grund, sich heute mal mit der Bahn fortzubewegen und damit auch ein Stück weit etwas fürs Klima zu tun. Der Demonstrationszug führt vom Opernplatz über das Steintor zum Küchengarten, den Lindener Marktplatz und über den Schwarzen Bären und Friedrichswall zurück zum Opernplatz. Zur Abschlusskundgebung von 16.30 Uhr an werden Sänger Bosse und die hannoversche Band Jeremias auftreten.
Kommen Sie gut ins Wochenende,
Ihr Martin Voss, Redakteur
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