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Die Angst der Händler vor dem Lockdown

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Liebe Leserinnen und Leser,
in 47 Tagen ist Weihnachten. Wenn Sie bis dahin keine Geschenke haben, an uns lag es dann nicht. Die Händler in Hannover umtreiben hingegen ganz andere Sorgen. Die Furcht vor einem weiteren Lockdown und erneut gewaltigen Umsatzeinbußen sorgt für reichlich Diskussionen in der Citygemeinschaft. „Es gibt eine ernstzunehmende Panik davor“, sagt Martin Prenzler, Chef des Lobbyvereins der Innenstadt. Die Versprechungen aus der Politik, das öffentliche (Wirtschafts-)Leben nicht mehr lahmlegen zu wollen, verhallt. Die Inzidenzzahlen schnellen nach oben, niemand kann heute absehen, wie sich die Lage bis Anfang Dezember entwickeln wird. Mein Kollege Andreas Krasselt hat sich bei den Händlern von Georgstraße bis Ernst-August-Galerie umgehört – und die Angst ist überaus deutlich spürbar.
Auswege aus der Corona-Krise – das bedeutet Herausforderungen für alle Lebensbereiche. Wer noch immer zu häufig in der Diskussion vergessen wird, sind unsere Kinder. Die Pandemie, das ist bitterer Fakt, hat sich massiv auf die Gesundheit, die Beweglichkeit, ja sogar auf die Ausprägung der Sprache ausgewirkt. Die Schuleingangsuntersuchungen – also die Tests, die vom Übergang vom Kindergarten zur Schule anstehen – legen die Corona-Defizite schonungslos offen. Britta Lüers hat sich dazu mit Sozialdezernentin Andrea Hanke unterhalten. Diese ist zuständig eben genau für diese Untersuchungen in der Region Hannover. „Kindergesundheit gehöre zu den wichtigsten Kernaufgaben“, sagt sie. Welche Taten diesen absolut richtigen Worten nun folgen sollen, erklärt die Dezernentin hier…
Und wie geht’s weiter mit Hannover 96? Gute Frage. Der schlimme Auftritt in Düsseldorf am Samstag und dem überaus glücklichen 1:1-Ausgleich in der Nachspielzeit täuscht über die im besten Fall stagnierende Entwicklung der Mannschaft nicht hinweg. Trainer Jan Zimmermann steht hart in der Kritik. Ist das Experiment mit einem jungen Coach aus der Region schon nach 13 Spieltagen zum Scheitern verurteilt? Mein Kollege Dirk Tietenberg, gebürtig aus Düsseldorf, ist beim Hannover-Auftritt in seiner alten Heimat dabei gewesen. Sein Fazit lesen Sie hier.
Wenn Sie übrigens nach dem „Wetten, dass..?!“-Abend und der Reinkarnation eines lockenköpfigen TV-Dinos genug von der Flimmerkiste haben, finden Sie eine spannende Abwechslung. Unseren True-Crime-Podcast haben bereits rund 50000 Menschen gehört. Bei der NP gibt’s also auch Spannung aufs Ohr. Genau das Richtige bei so einem Herbstwetter.
Viel Vergnügen und einen schönen Sonntag…
Carsten Bergmann
Chefredakteur
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