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Boostern als potenzielle Antwort

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
eigentlich haben wir uns das doch ganz anders vorgestellt. Unbeschwerte Weihnachten mit Glühwein im Schummerlicht neben der Marktkirche, friedliche Feiern im Kreise von Freunden und Familien – und stattdessen erleben wir leider zum wiederholten Mal ein ständiges Überbieten von Warnungen aus allen möglichen Berufsgruppen und -verbänden. Es macht schlichtweg keinen Spaß mehr, immer und immer wieder Planungen über den Haufen zu werfen und nur mit Mühe einigermaßen verbindlich die nächsten zwei Tage zu organisieren. Zur Wahrheit gehört auch: Genau das ist aktuell (bitterer) Corona-Alltag, solange es noch immer ausreichend Menschen gibt, die den Ernst der Lage nicht verstanden haben und die vor schweren Verläufen schützende Impfung aus indoktriniert falscher Überzeugung ablehnen. München hat die Reißleine gezogen, bei einer Inzidenz von 414. Gut, davon sind wir Herrgott in Hannover und der Region noch ein ganzes Stück weg. Hier bei uns soll der Weihnachtsmarkt am Montag starten, unter 2G-Bedingungen. Alles richtig und gut so. Aber wie bitte soll das glaubwürdig kontrolliert werden? Mein Kollege Andreas Krasselt hat sich in der Stadt umgehört und dazu eine klare Meinung: Weihnachtsmarkt ja, aber bitte mit Maskenpflicht. An die Disziplin der Besucher nach dem vierten Becher Glühwein glaubt er jedenfalls nicht.
 
Boostern wäre da doch eine potenzielle Antwort. Ein kräftiger Impfschub hilft durch den Winter. Das Problem: Wer darf eigentlich die dritte Dosis bekommen? Vor allem: Wann und wo? Die Geschichte von Margarethe Linne hat mich persönlich sehr bewegt. 101 Jahre ist die gute Frau alt, zum Glück fit und mobil und wollte sich im Gesundheitszentrum boostern lassen. Die dramatische Erkenntnis: keine ausreichende Kapazität, beim Hausarzt ginge die Auffrischung frühestens im Februar. Ein klarer Beweis für verfehlte Logik im Corona-Kampf. Alle wichtigen Fragen und Antworten zum Piks-Schub beantworten meine Kolleginnen Verena Koll und Mandy Sarti.
Bleibt bei alledem: Lassen Sie sich nicht die Laune verderben und kommen gesund durch die Zeit. Es sind übrigens noch 37 Tage bis Weihnachten. Wenn Sie am 24. Dezember keine Geschenke haben, dann hat es an uns nicht gelegen.
Carsten Bergmann
Chefredakteur
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